Sprach- und Wissensvermittlung

Sprechen lernen scheint ein Kinderspiel zu sein. Doch vollbringen die Hirne von Babys und Kleinkindern Meisterleistungen der Grammatik und Worterkennung - lange bevor die Kinder „Mama“ und „Papa“ sagen können.
Die Kleinen saugen aus ihrer akustischen Umwelt alles heraus, was sie an Sprachinformation kriegen können.

Dies lesen wir bei Dr. Annette Leßmöllmann, Professorin für Wissenschaftsjournalismus, in ihrem ausführlichen Artikel Raus mit der Sprache, einsehbar in der Online-Ausgabe der Wochenzeitung DIE ZEIT und datiert vom 10. November 2009.

Unter Anerkennung dieser Grundgegebenheiten vermitteln unsere Erzieherinnen Sprache und Wissen an die Kleinen. Sie sollen lernen:

  • Gegenständliches und nicht Gegenständliches zu benennen und zu vergleichen,
  • Gegenständliches Gruppen zuzuordnen und diese Gruppen mit jeweils einem zusammenfassenden Wort zu bezeichnen,
  • Gegensätze zu erkennen,
  • die Reihenfolge von Abläufen zu bestimmen,
  • zielgerichtet und schöpferisch zu denken,
  • Schlussfolgerungen zu ziehen.